Institut für Massivbau und Baustofftechnologie (IMB) - Abteilung Massivbau

Stahlbeton- und Spannbetonbau

Zerstörungsfreie Prüfmethoden für externe Spannglieder

Die Spannbeton-Bauweise mit externen Spanngliedern hat seit einigen Jahren im Bundesfernstraßenbau erheblich an Bedeutung gewonnen. Ein wichtiger Vorteil dieser Bauweise ist die Zugänglichkeit und damit Prüfbarkeit der Spannglieder. Bei den Prüfverfahren nach DIN 1076 wird in absehbarer Zeit ein verstärkter Bedarf nach aussagefähigen Prüfverfahren für die eingesetzten externen Spannglieder entstehen.

Bei der externen Vorspannung handelt es sich um Spannglieder zur Vorspannung ohne Verbund, die außerhalb des Betons, aber innerhalb des Betonquerschnittes liegen. Die externe Vorspannung ermöglicht eine einfache visuelle Inspektion und kann bei Bedarf nachgespannt oder ausgewechselt werden. Die zurzeit in deutschen Bundesfernstraßenbrücken eingebauten externen Spannsysteme sind die Litzenspannverfahren B+B – Typ EMR, VBF-CMMD, VT-CMM D sowie das Spannverfahren SUSPA-Draht EX mit einzelnen parallel verlaufenden Drähten.

Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, Kriterien und Empfehlungen zur Auswahl von Prüfverfahren für externe Spannglieder zu entwickeln. Hierbei werden die Prüfverfahren in zwei Gruppen unterschieden:

  • Bestimmung der vorhandenen Spannkraft,
  • Detektion vorhandener Schäden.